Patrick Christen ITF tennis profile

Wie alles angefangen hat

Schon als Kind habe ich mich stark für Technik und Elektronik interessiert, vor allem dafür, wie die Dinge im Hintergrund funktionieren. Mich hat weniger die Oberfläche fasziniert, sondern eher das „Warum“ und „Wie“ dahinter.

Später kam dann ein Gedanke dazu, der mich lange begleitet hat: Es wäre doch cool, etwas Eigenes aufzubauen, das einem den Lebensunterhalt finanziert.

Dabei ging es mir nie darum, Millionen zu verdienen. Vielmehr hat mich die Idee inspiriert, unabhängig zu sein, etwas Eigenes zu haben, das funktioniert und einem Freiheit gibt.

Der Einstieg in Micro-SaaS

Nach vielen eher gescheiterten oder halb erfolgreichen Versuchen kam dann ein Moment, in dem sich für mich ein paar Dinge besser zusammengefügt haben. Im Jahr 2022, während eines Urlaubs, bin ich auf das Thema Micro-SaaS gestossen.

Dabei bin ich relativ schnell auf Pieter Levels aufmerksam geworden. Er hatte die Challenge, in 12 Monaten 12 Projekte zu launchen. Eines dieser Projekte war später auch Nomad List, das ich sogar schon vorher kannte, damals aber nicht wusste, dass es von ihm ist.

Von da an bin ich tiefer in diese Welt eingetaucht: Indie Hackers, Solopreneur-Content und Leute wie Marc Lou, Pat Walls oder auch Bannerbear von Jon Yongfook.

Eigene Projekte und Experimente

In den letzten Jahren habe ich viele eigene Dinge ausprobiert, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

  • Tools im Tennis-Bereich (mein Hobby)
  • Tools für Softwareentwickler
  • der Aktionsaggregator sparfuchs24.ch, den es heute noch gibt
  • ein kleines Auto-Rennspiel angelehnt an Mario Kart im Rahmen einer Game-Challenge auf vibecart.ch (komplett mit Vibe Coding umgesetzt)

Parallel dazu kam immer mehr KI ins Spiel, insbesondere mit ChatGPT. Anfangs habe ich viel manuell gearbeitet, heute geht vieles deutlich schneller, was das ganze Thema Micro-SaaS nochmal spannender macht.

Der nächste Schritt (2026)

Jetzt, im Jahr 2026, haben wir (und mit „wir“ meine ich meine Freundin und mich) eine grössere Entscheidung getroffen: Wir wollen unsere Festanstellung kündigen und versuchen, unser eigenes Ding aufzubauen.

Der Plan ist, mehrere Standbeine zu kombinieren:

  • Digitalagentur
  • Projektbasierte Arbeit für Kunden (z. B. über techninjas.ch)
  • Micro-SaaS / digitale Produkte
  • Eigene Ideen umsetzen, die skalieren können, heute mit KI deutlich schneller als früher
  • Passives Einkommen
  • Aufbau über Dividenden und Zinsen aus angespartem Kapital

Ortsunabhängigkeit

Ein wichtiger Teil davon ist auch das Thema Freiheit. Wir möchten ortsunabhängig arbeiten können. Konkret bedeutet das:

  • Wohnung in der Schweiz aufgeben
  • Winter eher in wärmeren Regionen verbringen
  • Sommer voraussichtlich wieder in der Schweiz

Wie genau sich das entwickelt, wird sich zeigen, aber die Richtung ist klar.

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