Wie alles angefangen hat
Schon als Kind haben mich Technik und Computer fasziniert. Mich interessierte oft weniger, dass etwas funktioniert, sondern vielmehr, wie es funktioniert und was im Hintergrund passiert.
Mit dem Einstieg in die Softwareentwicklung kam dann irgendwann der Wunsch auf, eigene Ideen umzusetzen. Nicht nur für Kunden oder Arbeitgeber zu entwickeln, sondern selbst Dinge zu bauen, die Menschen nutzen und die einen echten Mehrwert schaffen.
Daraus entstand auch die Motivation, langfristig etwas Eigenes aufzubauen. Nicht wegen des schnellen Geldes, sondern wegen der Freiheit und den Möglichkeiten, die damit verbunden sind.
Der Einstieg in Micro-SaaS
Während eines Urlaubs im Sommer 2022 bin ich auf das Thema Micro-SaaS gestossen.
Dabei bin ich relativ schnell auf Pieter Levels aufmerksam geworden. Er hatte die Challenge, in 12 Monaten 12 Projekte zu launchen. Eines dieser Projekte war später auch Nomad List, das ich sogar schon vorher kannte, damals aber nicht wusste, dass es von ihm ist.
Von da an bin ich tiefer in diese Welt eingetaucht: Indie Hackers, Solopreneur-Content und Leute wie Marc Lou, Pat Walls oder auch Bannerbear von Jon Yongfook.
Eigene Projekte und Experimente
In den letzten Jahren habe ich viele eigene Dinge ausprobiert, mal mehr, mal weniger erfolgreich.
- Tools im Tennis-Bereich (mein Hobby)
- Tools für Softwareentwickler
- der Aktionsaggregator sparfuchs24.ch, den es heute noch gibt
- ein kleines Auto-Rennspiel angelehnt an Mario Kart im Rahmen einer Game-Challenge auf vibecart.ch (komplett mit Vibe Coding umgesetzt)
Parallel dazu kam immer mehr KI ins Spiel, insbesondere mit ChatGPT. Anfangs habe ich viel manuell gearbeitet, heute geht vieles deutlich schneller, was das ganze Thema Micro-SaaS nochmal spannender macht.
Der nächste Schritt (2026)
Jetzt, im Jahr 2026, haben wir (und mit „wir“ meine ich meine Freundin und mich) eine grössere Entscheidung getroffen: Wir wollen unsere Festanstellung kündigen und versuchen, unser eigenes Ding aufzubauen.
Der Plan ist, mehrere Standbeine zu kombinieren:
- Digitalagentur und projektbasierte Kundenarbeit über techninjas.ch
- Micro-SaaS / digitale Produkte
- Eigene Ideen umsetzen, die skalieren können, heute mit KI deutlich schneller als früher
- Passives Einkommen über Dividenden und Zinsen aus angespartem Kapital
Ortsunabhängigkeit
Ein wichtiger Teil davon ist auch das Thema Freiheit. Wir möchten ortsunabhängig arbeiten können. Konkret bedeutet das:
- Wohnung in der Schweiz aufgeben
- Winter eher in wärmeren Regionen verbringen
- Sommer voraussichtlich wieder in der Schweiz
Wie genau sich das entwickelt, wird sich zeigen, aber die Richtung ist klar.